Ein Kinobesuch ist immer ein Erlebnis. Eine riesige Leinwand, neueste 3D-Technik und eine Surround Sound Anlage für den perfekten Filmgenuss. Du möchtest dieses Erlebnis auch in deinen eigenen vier Wänden genießen? Kein Problem. Wir zeigen dir hier, was du für dein Heimkino und deine Heimkinoanlage alles brauchst und was du beim Eigenbau beachten musst.

Heimkino – was ist zu beachten?

Schon im Vorfeld musst du klären, ob du genügend Platz für dein geplantes Heimkinosystem hast und welches Budget dir zur Verfügung steht. Auch der finanzielle Hintergrund ist wichtig für die Auswahl der Materialien. Das bedeutet aber nicht, dass du mit günstigen Mitteln deinen Traum nicht verwirklichen kannst…

Die richtige Raumgestaltung
Du musst auf drei Punkte ganz besonders achten:

  • Die richtige Abdunklung für ein rabenschwarzes Kinofeeling
  • Eine perfekte Raumakustik, damit dein Surroundsound gut zur Geltung kommt
  • Die richtige Leinwand

Und zu diesen Punkten haben wir genau die richtigen Tipps für dich!

Welches Inventar wird benötigt?

Natürlich kannst du erst loslegen, wenn du ein paar wichtige Sachen eingekauft hast. Auf deiner Shopping-Liste sollten folgende Dinge stehen:

Für den Raum selbst und die Akustik:

  • Wandverkleidungen
  • Vorhänge
  • Teppiche
  • Sicherlich auch Wandfarbe
  • Lampen
  • Leinwand oder falls du die Leinwand selbst bauen willst: Material dafür

Technik:

  • Beamer
  • Projektor
  • Fernseher oder Leinwand
  • DVD Rekorder
  • Lautsprecher (Einbaulautsprecher oder einzelne Boxen)
  • Surround Anlage
  • Subwoofer
  • Verstärker
  • Receiver

Die beste Technik

Welcher Beamer für das Heimkino am besten geeignet ist, welche Heimkino Lautsprecher du kaufen solltest oder welche Heimkinoanlage genau für dich am besten geeignet ist, hängt von deinen Platzverhältnissen, deinen Ansprüchen und deinem Budget ab. Hier solltest du dich im Internet, bei einschlägigen Foren oder im Fachgeschäft beraten lassen. Gut sind 5.1 Lautsprecher. Aber denk daran, alle Teile, die du kaufst, kompatibel mit dem Beamer und dem gesamten Heimkino System abzustimmen!

Lichtverhältnisse wie im Kino

Damit der Raum schön dunkel ist, kannst du alle Teile, die für Lichteinfall oder Reflexionen sorgen, abdunkeln oder streichen: Wände, Decken und Türen kannst du mit Dispersionsfarbe schwarz streichen. Fenster benötigen gute Vorhänge und Rollos. In einem Kellerraum kannst du sie vielleicht dauerhaft verdunkeln.

Einfacher – vor allem, wenn du die Anlage in dein Wohnzimmer installierst – ist aber eine dunkle Wand-/ und Deckenverkleidung aus Stoff (Bühnenmolton). Hier hast du die Wahl zwischen Rot, Blau und Schwarz. Diese Verkleidung kannst du mit Haken und Ösen an der Wand befestigen und nur bei Bedarf einsetzen. Wenn du einen eigenen Raum dafür umbaust, kannst du die dauerhafte Verkleidung einfach an die Wand tackern.

Wichtig für die Akustik

Gut als Schallschutz sind Absorber, aber diese sind leider auch teuer. Und Schaumstoff erzielt leider nicht denselben Effekt. Daher musst du deine Lautsprecherboxen und den Subwoofer gut positionieren. Damit kannst du bereits viel verbessern.

Polstermöbel, schwere Möbel, Vorhänge und Teppichböden helfen ebenfalls, denn sie wirken auch wie ein Absorber. Ein dunkler Teppich hilft auch gleich bei der Abdunklung!

Herzstück Leinwand – kaufen oder bauen?

Wenn du handwerklich weniger begabt bist, solltest du die Leinwand lieber kaufen. Aber du kannst beide verfügbaren Leinwandarten auch selbst bauen.

Es gibt die Rahmenleinwand, die fest und dauerhaft installiert ist oder die Rolloleinwand, die du bei Bedarf auf- und abrollen kannst.

Beide baust du aus einem normalen weißen Baumwollstoff oder Molton. Bei der Rahmenleinwand spannst du den Stoff auf Holzleisten. Bei der Rolloleinwand kannst du den Stoff einfach um eine Leiste wickeln und bei Bedarf auf- oder abrollen. Die Rolloleinwand hat den Nachteil, dass du sie nur schwer faltenfrei lagern kannst.